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Infos zum ProduktBen-U-Ron Saft
Indikation
Das Präparat enthält den Wirkstoff Paracetamol.Es ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).Es wird eingenommen zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder von Fieber.Art und Weise
Die Flasche muss vor dem Gebrauch kräftig geschüttelt werden. Zur genauen Dosierung liegt der Packung eine Dosierhilfe bei.Sie können den Saft direkt aus der Dosierhilfe in den Mund des Kindes entleeren oder zur Einnahme auf einen Löffel geben. Bei der direkten Gabe in den Mund sollte das Kind aufrecht sitzen. Die Dosierhilfe wird am besten langsam gegen die Innenseite der Wange entleert. Um ein Verschlucken zu vermeiden, passen Sie die Entleerung der Spritze immer der Schluckgeschwindigkeit Ihres Kindes an.Nach der Einnahme muss die Dosierhilfe gereinigt werden.Der Saft ist gebrauchsfertig und kann, falls erforderlich, auch vermischt mit Speisen und Getränken eingenommen werden.Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.Dosierung
Nehmen Sie bzw. Ihr Kind dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter und Körpergewicht dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.Tabelle- Körpergewicht (Alter): 3 kg (0 - 3 Monate)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 1 ml (40 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 1 ml (160 mg)
- Körpergewicht (Alter): 4 kg (0 - 3 Monate)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 1,5 ml (60 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 1,5 ml (240 mg)
- Körpergewicht (Alter): 5 kg (0 - 3 Monate)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 1,5 ml (60 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 5 x 1,5 ml (300 mg)
- Körpergewicht (Alter): 6 kg (3 - 6 Monate)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 2 ml (80 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 2 ml (320 mg)
- Körpergewicht (Alter): 7 kg (6 - 9 Monate)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 2,5 ml (100 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 2,5 ml (400 mg)
- Körpergewicht (Alter): 8 kg - 9 kg (6 - 12 Monate)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 3 ml (120 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 3 ml (480 mg)
- Körpergewicht (Alter): 10 kg (1 - 2 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 3,5 ml (140 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 3,5 ml (560 mg)
- Körpergewicht (Alter): 11 kg - 12 kg (1 - 2 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 4 ml (160 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 4 ml (640 mg)
- Körpergewicht (Alter): 13 kg - 15 kg (2 - 3 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 5 ml (200 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 5 ml (800 mg)
- Körpergewicht (Alter): 16 kg - 18 kg (3 - 5 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 6 ml (240 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 6 ml (960 mg)
- Körpergewicht (Alter): 19 kg - 21 kg (5 - 6 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 7,5 ml (300 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 7,5 ml (1.200 mg)
- Körpergewicht (Alter): 22 kg - 25 kg (6 - 8 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 8 ml (320 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 8 ml (1.280 mg )
- Körpergewicht (Alter): 26 kg - 29 kg (8 - 11 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 10 ml (400 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 10 ml (entsprechend 1.600 mg Paracetamol)
- Körpergewicht (Alter): 30 kg - 32 kg (8 - 11 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 11 ml (440 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 11 ml (1.760 mg)
- Körpergewicht (Alter): 33 kg - 43 kg (11 - 12 Jahre)
- Einzeldosis (entsprechende Paracetamoldosis): 12,5 ml (500 mg)
- Max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Paracetamoldosis): 4 x 12,5 ml (2.000 mg)
Die in der Tabelle angegebene maximale Tagesdosis (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten werden.Besondere Patientengruppen- Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkungen der Nierenfunktion
- Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Eine tägliche Gesamtdosis von 2 g darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.
- Schwere Niereninsuffizienz
- Bei schwerer Niereninsuffizienz (GFR < 30 ml/min) muss der Abstand zwischen den einzelnen Dosen mindestens 8 Stunden betragen.
- Sofern nicht anders verordnet, wird bei Patienten mit Niereninsuffizienz eine Dosisreduktion empfohlen. Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen, siehe Tabelle:
- Erwachsene
- Glomeruläre Filtrationsrate (GFR): 30 - 59 ml/min
- Dosis: 500 mg alle 6 Stunden
- Glomeruläre Filtrationsrate (GFR): < 30 ml/min
- Dosis: 500 mg alle 8 Stunden
- Glomeruläre Filtrationsrate (GFR): 30 - 59 ml/min
- Erwachsene
- Ältere Patienten
- Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist.
- Allerdings kann bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber-oder Nierenfunktion eine Verminderung der Dosis oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden.
- Ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale tägliche Dosis von 60 mg/kg Körpergewicht (bis zu einem Maximum von 2 g/Tag) nicht überschritten werden, bei:
- Körpergewicht unter 50 kg
- Chronischem Alkoholismus
- Wasserentzug
- Chronischer Unterernährung
- Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht
- Eine Anwendung von diesem Saft bei Kindern unter 3 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Altersgruppe nicht geeignet ist.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.Dauer der Anwendung- Nehmen Sie bzw. Ihr Kind das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten- Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
- Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4.000 mg Paracetamol (entsprechend 100 ml Saft) täglich und für Kinder 60 mg/kg Körpergewicht pro Tag nicht übersteigen.
- Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.
- Wenn eine größere Menge Saft eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie bitte den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben- Nehmen Sie bzw. Ihr Kind nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie bzw. Ihr Kind die vorherige Anwendung vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.- Körpergewicht (Alter): 3 kg (0 - 3 Monate)
Kontraindikation
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,- wenn Sie bzw. Ihr Kind allergisch gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.Nebenwirkungen wurden mit den folgenden Häufigkeiten berichtet:- Mögliche Nebenwirkungen, die sofortiges Handeln erfordern
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Es kann es zu allergischen Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion kommen.
- Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Weitere mögliche Nebenwirkungen- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
- Schwere Hautreaktionen
- Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) bei empfindlichen Personen
- Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
- Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren.
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen.
Wenn Sie bzw. Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.- Mögliche Nebenwirkungen, die sofortiges Handeln erfordern
Wechselwirkungen
Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Wechselwirkungen sind möglich mit
- Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Paracetamol verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
- Schlafmitteln wie Phenobarbital,
- Arzneimitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin,
- Arzneimitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin),
- anderen möglicherweise die Leber schädigende Arzneimitteln.
- Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme mit Paracetamol zu Leberschäden kommen.
- Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol verringern.
- Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Paracetamol sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.
- Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos für Störungen des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden müssen.
- Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über einen Zeitraum von länger als einer Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulantien (Arzneistoffe, die die Blutgerinnung verlangsamen), insbesondere Warfarin. Daher sollte die langfristige Anwendung von Paracetamol bei Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden, nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Die gelegentliche Anwendung von Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
- Arzneimitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol bewirken.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken- Paracetamol darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden.
Patientenhinweis
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie bzw. Ihr Kind das Arzneimittel einnehmen
- wenn Sie bzw. Ihr Kind chronisch alkoholkrank sin
- wenn Sie bzw. Ihr Kind an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
- bei vorgeschädigter Niere
- bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln die die Leberfunktion beeinträchtigen,
- bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut führen kann, auch Favismus genannt
- bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen)
- bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z.B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch, Diabetes mellitus, HIV, Down Syndrom, Tumoren)
- bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation) z.B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen
- bei chronischer Mangelernährung
- bei einem Körpergewicht unter 50 kg
- bei höherem Lebensalter
- wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen.
- Nehmen Sie bzw. Ihr Kind in diesen Fällen Paracetamol erst nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.
- Wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie bzw. Ihr Kind einen Arzt aufsuchen.
- Um eine Überdosierung zu vermeiden, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere paracetamolhaltige Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird die Dosierung anpassen, um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden.
- Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
- Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab.
- Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
- Paracetamol nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.
- Die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis kann zu schweren Leberschäden führen; in solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.
- Auswirkungen der Einnahme auf Laboruntersuchungen:
- Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen- Paracetamol hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
- Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie bzw. Ihr Kind das Arzneimittel einnehmen
Schwangerschaftshinweis
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.Schwangerschaft- Falls erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum sowie nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
Stillzeit- Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
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Rezensionen
5,0
von 5
2 Bewertungen
von echten Kunden
- Nutzer08.06.2026Die Ben-U-Ron Saft für Babys haben uns bei Fieber sehr geholfen. Sie lassen sich gut anwenden, auch wenn das natürlich für Eltern und Kind nicht immer angenehm ist. Die Wirkung setzt bei meinem Baby relativ schnell ein und senkt zuverlässig das Fieber. Insgesamt ein bewährtes und sicheres Mittel, das wir bei Bedarf immer wieder verwenden würden, vor allem bei fieberhaften Infekten.
- Nutzer27.06.2024Jako dobar sirup
Datenquellen
- https://www.ifap.de/ - Produktname, Produktbeschreibung, Beipackzettel sowie Informationen zu Dosierung und Darreichungsform
- https://www.apopixx.de/ und https://www.ixxilon-apothekenservice.de/ - Produktbilder
Ben-U-Ron Saft
100 mlFür Bestellungen bis 40 € (inkl. MwSt.) fällt ein Mindermengenzuschlag von 0.99 € an.


































