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Infos zum ProduktGrippostad Complex Ass/Pseudoephedrinhydrochlorid

Wirkstoff
Acetylsalicylsäure (500 mg), Pseudoephedrin hydrochlorid (30 mg)
Produktinformation
Hersteller
Herstellerland
Deutschland
PZN
16903460
Beipackzettel
  • Indikation

    Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Symptomen der Nasen-/Nasennebenhöhlenverstopfung (Rhinosinusitis), Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit Erkältung und/oder grippeähnlichen Symptomen.
    Das Arzneimittel enthält die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrinhydrochlorid.
    Wenn Sie nur eine der oben genannten Beschwerden haben, kann es effektiver sein, ein Arzneimittel einzunehmen, das nur einen der Wirkstoffe enthält.
    Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    Das Präparat ist zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren bestimmt.
  • Art und Weise

    Zum Einnehmen.
    Geben Sie den Inhalt von 1 oder 2 Beuteln Granulat in ein Glas Wasser und rühren Sie gut um. Trinken Sie das gesamte Glas sofort aus. Hinweis: Das Granulat löst sich nicht vollständig auf.
    Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
  • Dosierung

    Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    Dosierung
    • Alter: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
      • Einzeldosis: 1 - 2 Beutel
      • Maximale Tagesgesamtdosis: Bis zu 6 Beutel
    • Falls notwendig, kann die Einnahme der Einzeldosis in Abständen von 4 - 8 Stunden wiederholt werden. Die maximale Dosis von 6 Beuteln täglich dürfen Sie jedoch nicht überschreiten.
    Kinder und Jugendliche
    • Nicht ohne ärztliche Anweisung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anwenden. Aufgrund der geringen Erfahrung können für diese Personengruppe keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden.
    Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 3 Tage ein.
    • Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie nach 3-tägiger Behandlung immer noch eine verstopfte Nase, Schmerzen oder Fieber haben.
    Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
    • Zeichen einer Überdosierung sind Kopfschmerzen, Schwindel, Anfälle, Erbrechen, Ohrgeräusche, schneller Herzschlag, Schmerzen im Brustkorb, Ruhelosigkeit oder Atemnot.
    Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach Ihre nächste Dosis wie empfohlen ein.
    Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Kontraindikation

    Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
    • allergisch sind gegen Acetylsalicylsäure, Salicylate (eine Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Schmerzen oder Entzündung, zu der auch Acetylsalicylsäure gehört), Pseudoephedrin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels,
    • wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder Substanzen mit einer ähnlichen Wirkung (insbesondere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthma reagiert haben,
    • an Magengeschwüren leiden
    • eine erhöhte Blutungsneigung haben
    • schwanger sind oder stillen
    • Leberversagen haben,
    • eine schwere akute (plötzliche) oder chronische (langfristige) Nierenerkrankung oder Nierenversagen haben,
    • unter schwerer Herzmuskelschwäche leiden
    • 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen (z. B. zur Behandlung von Gelenkentzündungen und Tumoren)
    • sehr hohen Blutdruck (schweren Bluthochdruck) oder Bluthochdruck, der nicht durch Ihre Medikation kontrolliert wird, haben
    • eine schwere Erkrankung der Herzarterien (schwere koronare Herzkrankheit) haben
    • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer Depression einnehmen, die als Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer bezeichnet werden (oder innerhalb der letzten 2 Wochen genommen haben),
    • abnormalen Herzschlag haben,
    • in der Vergangenheit plötzliche Blutungen in das Hirngewebe (hämorrhagischer Schlaganfall) hatten oder bei Risikofaktoren, die das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen können (gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die eine Verengung der Blutgefäße verursachen, z.B. Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin und Arzneimittel, die zum Abschwellen der Nasenschleimhäute entweder oral oder nasal angewendet werden, z.B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin),
    • an Schilddrüsenüberfunktion leiden,
    • eine vergrößerte Prostata und/oder eine Funktionsstörung der Harnblase haben,
    • erhöhten Augeninnendruck (Glaukom) haben.
  • Nebenwirkungen

    Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Dies sind alles sehr ernste Nebenwirkungen und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung oder eine Einweisung ins Krankenhaus. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn Sie folgendes bemerken:
    • schwerwiegende Erkrankungen, die Blutgefäße im Gehirn betreffen, bekannt als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS).
    Beenden Sie die Anwendung sofort und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen eines posterioren reversiblen Enzephalopathie-Syndroms (PRES) und eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) sein können. Dazu gehören:
    • starke Kopfschmerzen mit plötzlichem Beginn,
    • Übelkeit,
    • Erbrechen,
    • Verwirrtheit,
    • Krampfanfälle,
    • Veränderungen des Sehvermögens.
    Mögliche Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure:
    • Magengeschwüre, die zu einem Magendurchbruch führen können;
    • Magen-Darm-Blutung, die zu einer Eisenmangelanämie führen kann. Zeichen dafür sind schwarze Stühle oder blutiges Erbrechen;
    • Allergische Reaktionen (wie Atemnot, Hautreaktionen möglicherweise mit Blutdruckabfall), insbesondere bei Asthmatikern;
    • Hämolyse (Zerstörung von roten Blutkörperchen) im Falle eines starken Glucose-6-phosphat dehydrogenase-Mangels;
    • Nierenschwäche, Nierenversagen.
    Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin:
    • Schlaganfall (ohne bekannte Risikofaktoren),
    • Herzinfarkt, kardiale Ischämie (verminderter Blutfluss zum Herzen),
    • allergische Reaktionen (wie Atembeschwerden, Hautausschlag mit möglichem Blutdruckabfall), insbesondere bei Asthmatikern.
    Dies sind alles ernste Nebenwirkungen und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:
    • Mögliche Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure - Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Erhöhung des Blutungsrisikos;
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Magenschleimhautentzündung;
      • Erhöhung der Leberenzymwerte;
      • Schwindel, Ohrgeräusche (Tinnitus).
      • Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis).
    • Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen.
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • verminderter Appetit,
        • Schwindel,
        • Herzrasen (Tachykardie).
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • trockene Augen, verschwommenes Sehen
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
        • Durstgefühl,
        • Glukose im Urin (Glykosurie),
        • Übermäßige Menge an Glukose im Blut (Hyperglykämie),
        • Fühlen des Herzschlags (Palpitationen), unregelmäßiger Herzschlag,
        • Hautausschlag, Juckreiz,
        • Dysurie (Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Urinieren), Harnverhalt (Unfähigkeit zur Blasenentleerung), insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung.
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
        • Unruhe, Halluzinationen, Nervosität, Insomnie (Schlaflosigkeit), Angstzustände. Die Stimulation des zentralen Nervensystems kann mit Angstzuständen und psychotischen Symptomen (abnormales Denken und/oder Halluzinationen), Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit Blutdruckabfall einhergehen.
        • Wirkungen am Herz (z.B. Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag);
        • hoher Blutdruck, Blutdruckanstieg, aber nicht bei behandeltem Bluthochdruck;
        • Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen und andere Stimulierungen des zentralen Nervensystems;
        • Wirkungen auf die Haut (z.B. Nesselfieber);
        • plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (möglich Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose - AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung auftreten.
        • Wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, beenden Sie unverzüglich die Einnahme und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder begeben Sie sich in medizinische Behandlung.
        • Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis);
        • verringerte Blutversorgung des Sehnervs (ischämische Optikusneuropathie),
        • Kreuzallergie mit Pseudoephedrin-ähnlichen Arzneimitteln (Sympathomimetika),
        • trockener Mund,
        • Übelkeit,
        • Erbrechen,
        • Müdigkeit,
        • Schmerzen in der Brust.
    Dies sind leichte Nebenwirkungen:
    • Mögliche Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure - Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle.
    Wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme. Informieren Sie Ihren Arzt, so dass dieser den Schweregrad der Reaktion beurteilen und entscheiden kann, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.
    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Wechselwirkungen

    Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Anpassung erforderlich ist.
    • Die folgenden Arzneimittel können dieses Arzneimittel beeinflussen oder durch dieses Präparat beeinflusst werden:
      • Arzneimittel, die das Blut verdünnen und die die Blutgerinnung hemmen, z.B. Ticlopidin,
      • Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen, wie Kortison oder Prednisolon, wenn sie eingenommen oder gespritzt werden
      • Digoxin - ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche oder unregelmäßigem Herzschlag,
      • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Entzündung und Rheuma, wie beispielsweise Ibuprofen oder Diclofenac. Die gleichzeitige Einnahme von mehreren Schmerzmitteln erhöht das Risiko einer bleibenden Nierenschädigung.
      • Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers (Antidiabetika),
      • Methotrexat - ein Arzneimittel zur Behandlung von schweren Gelenkentzündungen, Tumoren und Schuppenflechte (Psoriasis).
      • Valproinsäure - ein Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie sowie von Erkrankungen mit gehobener Stimmung und depressiver Verstimmung,
      • Arzneimittel zur Behandlung der Depression (z.B. trizyklische Antidepressiva).
      • Arzneimittel zur Erweiterung der Atemwege (wie z.B. Salbutamol-Tabletten). Die gleichzeitige Anwendung kann zu unregelmäßigem oder schnellerem Herzschlag führen. Dies sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, Salbutamol in der vorgeschriebenen Dosis mit einem Inhalator anzuwenden.
      • Arzneimittel, die Phenylephrin und Ephedrin oder ähnliche Wirkstoffe enthalten, z.B. jene, die in Arzneimitteln zur Abschwellung der Nasenschleimhaut enthalten sind wie z.B. Nasentropfen,
      • Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson'schen Krankheit, z. B. Bromocriptin, Pergolid, Lisurid und Cabergolin.
      • Arzneimitteln zur Behandlung von Migräne, wie z. B. Ergotamin, Dihydroergotamin oder Methylergometrin.
      • Arzneimittel, die den Appetit hemmen (Anorektika),
      • Arzneimittel bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung), z.B. Methylphenidat,
      • Inhalationsnarkosemittel (Arzneimittel zur Verringerung oder Beseitigung des Schmerzempfindens),
      • sedierende Arzneimittel (Medikamente zur Beruhigung oder zum Abbau von Ängsten),
      • Mittel gegen Sodbrennen (Antazida),
      • Kaolin (ein Arzneimittel zur Behandlung von z.B. Durchfall),
      • antiallergisch wirkende Arzneimittel (Antihistaminika).
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von folgenden Arzneimitteln abschwächen:
      • Arzneimittel zur Förderung der Wasserausscheidung aus dem Körper und der Erhöhung der Urinproduktion (Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika).
      • blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva wie Guanethidin, Methyldopa, ß-Blocker, a-Blocker).
      • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht, die die Ausscheidung der Harnsäure fördern (z. B. Probenecid, Sulfinpyrazon).
    Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Sie können das Arzneimittel unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Vor der Einnahme müssen Sie jedoch das Granulat in ein Glas Wasser geben und gut umrühren. Die Einnahme mit Alkohol erhöht das Risiko von Magen-Darm-Blutungen und beeinträchtigt Ihr Reaktionsvermögen.
  • Patientenhinweis

    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
      • allergisch (überempfindlich) gegen Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Rheuma oder Entzündung sind, die in Kategorie „Kontraindikation" nicht aufgeführt wurden
      • überempfindlich sind gegen bestimmte Bestandteile von Arzneimitteln zur Behandlung von Husten und Erkältungskrankheiten, wie z.B. Phenylephrin oder Ephedrin, bekannt als Sympathomimetika,
      • an Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder an chronischen Atemwegserkrankungen leiden,
      • blutverdünnende und gerinnungshemmende Arzneimittel nehmen (Antikoagulanzien),
      • ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche oder unregelmäßigem Herzschlag einnehmen,
      • früher an Magengeschwüren oder Magen- oder Darm-Blutungen gelitten haben,
      • eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion haben. Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Ihre Leber- oder Nierenfunktion stark eingeschränkt ist.
      • eine eingeschränkte Herzleistung haben (z.B. wenn das Herz das Blut nicht ordnungsgemäß durch den Körper pumpt, bei Vorliegen eines reduzierten Blutvolumens, einer größeren Operation, einer Blutinfektion oder eines größeren Blutungsereignisses, bei abnormalem Herzschlag, bei Herzinfarkt in der Vergangenheit),
      • vor einer Operation stehen (auch kleine Eingriffe wie der Ziehung eines Zahnes, da Acetylsalicylsäure schon in geringen Dosen das Risiko von Blutungen erhöht.
      • hohen Blutdruck haben,
      • an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden,
      • eine Herzkrankheit haben. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie unter einer Herzkrankheit leiden, die in Kategorie „Kontraindikation" aufgeführt ist
      • gewohnheitsmäßig mehrere verschiedene Schmerzmittel (insbesondere solche mit Wirkstoffkombinationen) gleichzeitig nehmen: Sie setzen sich dem Risiko einer dauerhaften Nierenschädigung aus.
      • anfällig für Gicht sind. Acetylsalicylsäure in niedrigen Dosen verringert die Ausscheidung von Harnsäure, wodurch ein Gichtanfall ausgelöst werden kann.
      • an G6PD-Mangel (Verminderung des Enzyms Glucose-6-phosphat dehydrogenase) leiden. Bei dieser erblichen Krankheit, von der die roten Blutkörperchen betroffen sind, können höhere Dosen Acetylsalicylsäure zur Zerstörung von roten Blutkörperchen (Hämolyse) führen.
      • wenn Sie früher einmal eine schwerwiegende Hautreaktion (sogenannte akute generalisierte exanthematische Pustulose, mit Symptomen wie Fieber, Hautrötung und/oder kleinen, auf dem ganzen Körper vorkommenden Pusteln) aufgrund Pseudoephedrin-haltiger Arzneimittel hatten.
    • Wenn bei Ihnen ein fieberhaftes generalisiertes Erythem mit Pusteln auftritt, beenden Sie die Einnahme sofort und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf.
    • Bei der Einnahme können in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm auftreten. Wenn bei Ihnen diese Magen-Darm-Beschwerden auftreten, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
    • Bei der Anwendung des Arzneimittels kann eine verringerte Blutversorgung des Sehnervs auftreten. Brechen Sie bei einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens die Einnahme des Präparates ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
    • Nach der Einnahme pseudoephedrinhaltiger Arzneimittel wurden Fälle von posteriorem reversiblen Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversiblem zerebralen Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) berichtet. PRES und RCVS sind seltene Erkrankungen, die zu einer verminderten Blutversorgung des Gehirns führen können. Beenden Sie die Anwendung sofort und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen von PRES oder RCVS sein könnten.
    • Beenden Sie die Anwendung bei Bluthochdruck (Hypertonie), Herzrasen (Tachykardie), unregelmäßigem Herzschlag (Palpitationen) oder Herzrhythmusstörungen (kardiale Arrhythmien), Übelkeit oder anderen neurologischen Anzeichen (z.B. Kopfschmerzen oder verstärkte Kopfschmerzen).
    • Dieses Arzneimittel ist mit Vorsicht anzuwenden von Patienten mit stenosierendem peptischem Ulkus (Magengeschwüre oder Dünndarmgeschwüre, die eine Verengung der betroffenen Magen-Darm-Bereichs verursachen), pyloro-duodenale Obstruktion (Verengung/Verschluss am Magenausgang), Gebärmutterhalsobstruktion (Verengung am Gebärmutterhals) oder Blasenhalsobstruktion (ein Verschluss des Blasenausgangs mit Schmerzen beim Wasserlassen und/oder der Unfähigkeit, die Blase zu entleeren).
    • Vorsicht ist geboten, wenn Sie gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, sogenannten „Sympathomimetika", behandelt werden.
    • Dazu gehören:
      • Arzneimittel zum Abschwellen der Nasenschleimhaut (Dekongestiva),
      • Appetithemmer (Anorektika) oder Stimulanzien des zentralen Nervensystems (Psychostimulanzien vom Amphetamintyp),
      • blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva),
      • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva) und andere Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika). Vorsicht ist geboten, wenn Sie Migränepatient sind und derzeit mit gefäßverengenden (vasokonstriktiven) Ergotalkaloiden (wie Ergotamin, Dihydroergotamin oder Methylergometrin) behandelt werden. Pseudoephedrin, ein Wirkstoff dieses Arzneimittels, birgt die Gefahr des Missbrauchs. Erhöhte Dosen können zu Toxizität führen.
    • Anwendung bei älteren Patienten
      • Ältere Patienten können besonders empfindlich gegen Pseudoephedrin sein und möglicherweise mit Schlaflosigkeit oder mit der Wahrnehmung von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind, reagieren (Halluzinationen).
    • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren
      • Es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom, wenn das Mittel Kindern und Jugendlichen gegeben wird. Das Reye-Syndrom ist eine sehr seltene, aber lebensbedrohliche Krankheit. Daher soll das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden.
    Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Da das Arzneimittel Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigen kann, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, wenn Ihre Fähigkeiten eingeschränkt sind. Das Risiko kann noch verstärkt werden, wenn Sie gleichzeitig Alkohol trinken. Dies muss bei Tätigkeiten berücksichtigt werden, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, z. B. das Führen eines Fahrzeugs.
    Dopingkontrollen
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
  • Schwangerschaftshinweis

    Aufgrund fehlender Erfahrung mit der Kombination beider Wirkstoffe in diesem Präparat, darf das Arzneimittel in der Schwangerschaft oder falls Sie stillen, nicht angewendet werden.
    Wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    Fortpflanzungsfähigkeit
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fortpflanzungsfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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3 Bewertungen

von echten Kunden

  • Nutzer
    28.11.2025
    Es hat mir sehr geholfen. 0
  • Nutzer
    18.11.2025
    Hat gegen fiebrigen Husten und Schnupfen geholfen
  • Nutzer
    14.06.2025
    Holt bei Erkältung und durch das auflösen glaub ich auch schneller

Datenquellen

Produktdaten werden aus verschiedenen zuverlässigen Quellen bezogen:

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Grippostad Complex Ass/Pseudoephedrinhydrochlorid

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