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Infos zum ProduktCetirizin Aristo Allergiesaft 1 mg/ml Lsg.z. Einn.
Indikation
Cetirizindihydrochlorid ist der Wirkstoff dieses Arzneimittels.Es ist ein Antiallergikum.Bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab einem Alter von 2 Jahren ist Cetirizin angezeigt zur:- Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis;
- Linderung von Nesselsucht (chronischer Urtikaria).
Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.Art und Weise
Die Lösung kann unverdünnt eingenommen werden.Bitte verwenden Sie die in der Packung enthaltene Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen, um Ihre Dosis abzumessen:- Öffnen Sie die Flasche: Drücken Sie auf den kindergesicherten Schraubverschluss und drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn. Hinweis: Legen Sie den Schraubverschluss griffbereit ab, damit Sie die Flasche nach jeder Anwendung sofort wieder mit dem Schraubverschluss verschließen können.
- Nur bei der 1. Anwendung: Stellen Sie die Flasche auf eine flache Oberfläche. Drücken Sie den Kunststoffadapter mit dem Daumen fest in den Flaschenhals.
- Nehmen Sie die Spritze und überprüfen Sie, ob der Spritzenkolben ganz unten ist.
- Halten Sie die Flasche aufrecht und stecken Sie die Applikationsspritze fest in den Kunststoffadapter.
- Drehen Sie die ganze Flasche zusammen mit der Spritze über Kopf.
- Ziehen Sie den Kolben langsam ganz nach unten, so dass sich die Spritze mit dem Arzneimittel füllt. Drücken Sie den Kolben anschließend wieder ganz nach oben, um in der Applikationsspritze eventuell vorhandene große Luftblasen zu entfernen.
- Ziehen Sie dann den Kolben langsam wieder bis zu der Menge (Markierung) zurück, die Sie für Ihre Dosis benötigen.
- Drehen Sie die ganze Flasche zusammen mit der Spritze wieder richtig herum. Fixieren Sie mit dem Daumen der Hand, welche die Flasche festhält, den Adapter und entfernen Sie die Spritze aus der Flasche.
- Die Arzneimitteldosis kann nun direkt aus der Applikationsspritze eingenommen werden. Achten Sie darauf, dass Sie dabei aufrecht sitzen und drücken Sie den Kolben so langsam in die Applikationsspritze, dass Sie die Dosis gut schlucken können.
- Verschließen Sie die Flasche nach Gebrauch wieder mit dem kindergesicherten Schraubverschluss. Hinweis: Der Adapter verbleibt in der Flasche.
- Reinigung: Spülen Sie die Spritze nach Gebrauch mit sauberem Wasser und lassen Sie sie trocknen.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre- Die empfohlene Dosis beträgt: 10 mg einmal täglich als 10 ml Lösung (2 volle Applikationsspritzen).
Kinder zwischen 6 und 12 Jahren- Die empfohlene Dosis beträgt: 5 mg zweimal täglich als 5 ml Lösung (eine volle Applikationsspritze) zweimal täglich.
Kinder zwischen 2 und 6 Jahren- Die empfohlene Dosis beträgt: 2,5 mg zweimal täglich als 2,5 ml Lösung (eine halbe Applikationsspritze) zweimal täglich.
Patienten mit Nierenschwäche- Patienten mit mittelschwerer Nierenschwäche wird die Einnahme von 5 mg (5 ml Lösung) einmal täglich (eine volle Applikationsspritze) empfohlen.
- Wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, die keine Dialyse erfordert, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, der Ihre Dosis entsprechend anpassen kann.
- Wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, die eine Dialyse erfordert, dürfen Sie Cetirizin nicht einnehmen.
- Wenn Ihr Kind an einer Nierenerkrankung leidet, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, der die Dosis entsprechend den Bedürfnissen des Kindes anpassen kann.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Cetirizin zu schwach oder zu stark ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.Dauer der Einnahme- Die Einnahmedauer sollte nicht mehr als 30 Tage betragen. Nach Ablauf dieser Zeit wenden Sie sich ebenfalls an Ihren Arzt.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten- Wenn Sie meinen, dass Sie eine Überdosis von Cetirizin eingenommen haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit.
- Ihr Arzt wird dann entscheiden, welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind.
- Nach einer Überdosierung können die unten beschriebenen Nebenwirkungen mit erhöhter Intensität auftreten. Über unerwünschte Wirkungen wie Verwirrtheit, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Pupillenerweiterung, Juckreiz, Ruhelosigkeit, Sedierung, Schläfrigkeit, Benommenheit, beschleunigter Herzschlag, Zittern und Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren) wurde berichtet.
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme abbrechen- Selten können Pruritus (starker Juckreiz) und/oder Urtikaria (Nesselsucht) auftreten, wenn Sie die Einnahme von Cetirizindihydrochlorid beenden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.Kontraindikation
Cetirizin darf nicht eingenommen werden,- wenn Sie allergisch gegen Cetirizindihydrochlorid, einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, gegen Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate (eng verwandte Wirkstoffe anderer Arzneimittel) sind.
- wenn Sie eine schwere Nierenkrankheit haben und Dialyse benötigen.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.Die folgenden Nebenwirkungen treten selten oder sehr selten auf. Wenn Sie diese Nebenwirkungen bei sich feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort beenden und sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen:- allergische Reaktionen, einschließlich schwerwiegende allergische Reaktionen und Angioödem (schwerwiegende allergische Reaktion, die ein Anschwellen des Gesichts und des Rachens hervorruft)
Diese Reaktionen können kurz nachdem Sie das Arzneimittel zum ersten Mal eingenommen haben oder später auftreten.Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen- Schläfrigkeit (Somnolenz)
- Schwindel, Kopfschmerzen
- Rachenentzündung (Pharyngitis), Schnupfen (Rhinitis) (bei Kindern)
- Durchfall, Übelkeit, trockener Mund
- Müdigkeit
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen- Unruhe
- Missempfindungen auf der Haut (Parästhesie)
- Bauchschmerzen
- Juckreiz (Pruritus), Ausschlag
- extreme Abgeschlagenheit (Asthenie), Unwohlsein
Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen- allergische Reaktionen, einige davon schwerwiegend (sehr selten)
- Depression, Halluzination, Aggression, Verwirrtheit, Schlafstörung
- Krämpfe
- zu schneller Herzschlag (Tachykardie)
- abnorme Leberfunktion
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Schwellungen (Ödeme)
- Gewichtszunahme
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen- verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen (Tics)
- Ohnmacht (Synkope), unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesie), krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen (Dystonie), Zittern (Tremor), veränderter Geschmackssinn (Dysgeusie)
- verschwommenes Sehen, Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges (Akkommodationsstörung), unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen (Okulogyre Krise)
- schwerwiegende allergische Reaktion, die ein Anschwellen des Gesichts oder des Rachens verursacht (Angioödem), fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie)
- abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen)
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar- gesteigerter Appetit
- Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an oder Beschäftigung mit Selbstmord), Albträume
- Gedächtnisverlust (Amnesie), Gedächtnisstörungen
- Schwindel (Dreh- oder Bewegungsgefühl)
- Harnverhalt (Unfähigkeit die Blase komplett zu leeren)
- starker Juckreiz (Pruritus) und/oder Nesselausschlag (Urtikaria) nach Beendigung der Behandlung
- Gelenkschmerzen (Arthralgie), Muskelschmerz (Myalgie)
- Ausschlag mit Blasen, die Eiter enthalten (akut generalisierendes pustulöses Exanthem)
- Entzündung der Leber (Hepatitis)
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.Wechselwirkungen
Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken- Nahrungsmittel haben keinen Einfluss auf die Aufnahme von Cetirizin.
Patientenhinweis
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cetirizin einnehmen.
- Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat; wenn nötig, werden Sie eine niedrigere Dosis einnehmen. Ihr Arzt wird die neue Dosis festlegen.
- Wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben (z. B. auf Grund von Problemen mit dem Rückenmark, der Prostata oder der Harnblase), fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.
- Wenn Sie Epilepsiepatient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.
- Es wurden keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen zwischen Alkohol (bei einem Blutspiegel von 0,5 Promille (g/l), entspricht etwa einem Glas Wein) und Cetirizin bei empfohlenen Dosierungen beobachtet. Allerdings liegen keine Daten zur Sicherheit vor, wenn höhere Cetirizindosierungen und Alkohol zusammen eingenommen werden. Daher wird, wie bei allen Antihistaminika, empfohlen, die gleichzeitige Einnahme von Cetirizin und Alkohol zu meiden.
- Wenn bei Ihnen ein Allergietest durchgeführt werden soll, fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie die Einnahme von Cetirizin für einige Tage vor dem Test unterbrechen sollen, da dieses Arzneimittel das Ergebnis eines Allergietests beeinflussen könnte.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen- In klinischen Studien führte Cetirizin in der empfohlenen Dosis zu keinen Zeichen einer Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Fahrtüchtigkeit.
- Wenn Sie eine Teilnahme am Straßenverkehr, Arbeiten ohne sicheren Halt oder das Bedienen von Maschinen beabsichtigen, sollten Sie nach der Einnahme von Cetirizin Ihre Reaktion auf das Arzneimittel aufmerksam beobachten. Sie sollten nicht mehr als die empfohlene Dosis anwenden.
Schwangerschaftshinweis
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.Schwangerschaft- Cetirizin sollte bei Schwangeren vermieden werden. Die versehentliche Einnahme des Arzneimittels durch Schwangere sollte nicht zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen beim Fötus führen. Trotzdem sollte das Arzneimittel nur bei Bedarf und nach ärztlicher Beratung verabreicht werden.
Stillzeit- Cetirizin geht in die Muttermilch über. Bei gestillten Säuglingen können Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Cetirizin beobachtet werden. Daher sollten Sie, bis Sie sich an Ihren Arzt gewendet haben, Cetirizin während der Stillzeit nicht einnehmen.
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Datenquellen
- https://www.ifap.de/ - Produktname, Produktbeschreibung, Beipackzettel sowie Informationen zu Dosierung und Darreichungsform
- https://www.apopixx.de/ und https://www.ixxilon-apothekenservice.de/ - Produktbilder
Cetirizin Aristo Allergiesaft 1 mg/ml Lsg.z. Einn.
150 mlFür Bestellungen bis 40 € (inkl. MwSt.) fällt ein Mindermengenzuschlag von 0.99 € an.






































