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Calcium Verla 600mg 20 St.

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Hersteller
Verla-Pharm Arzneimittel
Abgabeform
Rezeptfrei
Darreichungsform
Filmtabletten
Packungsgröße
20 St.
Herstellerland
Deutschland
Wirkstoff
Calcium carbonat (1500 mg)
PZN
01397838
28 vergleichbare Artikel ab 3,60 €

Gebrauchsanweisung Calcium Verla 600mg

  • Indikation

    Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat.
    Es wird angewendet
    • zur Vorbeugung eines Calciummangels wenn der Calciumbedarf nicht mit der Nahrung gedeckt werden kann.
    • zur Behandlung eines Calciummangels
    • zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.
  • Art und Weise

    Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise ein Glas Wasser). Sie können das Präparat zum Essen oder auch zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Bitte beachten Sie hierzu die in Kategorie "Wechselwirkungen" enthaltenen Informationen zur Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken.
  • Dosierung

    Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    Die empfohlene Dosis beträgt
    • Erwachsene: 1 - 2 mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 600 - 1200 mg Calcium).
    Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Jugendliche ab 12 Jahre: 1- bis 2-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 600 - 1200 mg Calcium).
    • Kinder ab 6 Jahre: 1-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 600 mg Calcium).
    • Kinder unter 6 Jahre: Die Anwendung in dieser Altersgruppe wird nicht empfohlen.
    Nierenfunktionsstörungen
    • Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die in Abschnitt 2. aufgeführten Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
    Leberfunktionsstörungen
    • Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.
    Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel kann bei Bedarf auch dauerhaft eingenommen werden.
    • Insbesondere die Einnahme zur Behandlung des Calciummangels und der Osteoporose sollte langfristig erfolgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie es einnehmen sollen.
    Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
    • so ist das in der Regel folgenlos. Wenn Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
    Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Kontraindikation

    Das Arzneimitel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei zu hohen Calciumkonzentrationen im Blut (Hypercalcämie) oder im Urin (Hypercalciurie)
    • bei calciumhaltigen Nierensteinen oder Kalkablagerungen in den Nieren (Nephrocalcinose).
  • Nebenwirkungen

    Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen) können Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.
    Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz, Nesselsucht oder Hautausschlag sind möglich. Die Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Wechselwirkungen

    Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Folgende Arzneimittel beeinflussen die Wirkung dieses Präparats:
      • Vitamin D steigert die Aufnahme und damit die Wirkung von diesem Arzneimittel.
      • Bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid-Typ) vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme von diewem Präparat und solchen Arzneimitteln sollte deshalb der Calcium-Blutspiegel überwacht werden.
      • Wenn Sie Corticosteroide einnehmen, kann das u. a. die Aufnahme von Calcium
        verringern und die Calciumausscheidung erhöhen. Daher kann es notwendig sein, die Calcium-Dosis zu erhöhen.
      • Bei Einnahme von Protonenpumpenhemmern oder Antacida kann die Löslichkeit von Calciumcarbonat beeinträchtigt und die Bioverfügbarkeit von Calcium vermindert sein.
      • Um eine ausreichende Resorption von Calcium zu gewährleisten, sollte das Azneimittel in diesen Fällen zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
    • Das Präparat beeinflusst die Wirkung anderer Arzneimittel wie folgt:
      • Wenn durch die Einnahme des Präparates der Calcium-Blutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside) erhöht und das Risiko von Herzrhythmusstörungen gesteigert. Eine strenge ärztliche Kontrolle einschließlich EKG-Untersuchung und Kontrolle der Calciumkonzentration im Blut ist deshalb erforderlich.
      • Die Resorption und damit auch die Wirksamkeit von verschiedenen anderen Arzneimitteln (z. B. Levothyroxin, Tetracyclinen, Chinolonen, einigen Cefalosporinen, Ketoconazol, Eisen-, Zink-, Natriumfluorid-, Estramustin- und Bisphosphonatpräparaten) können durch die gleichzeitige Einnahme von dem Präparat vermindert sein. Zwischen der Einnahme von diesem Präparat und der Einnahme anderer Präparate sollte daher in der Regel ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.
      • Calcium kann die Aufnahme von Phosphat durch Bildung schwer löslicher Salze vermindern.
    Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. Ein Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten.
    • Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Phosphat (z. B. Schmelz- und Hartkäse), Phytinsäure (z. B. Vollkornprodukte) oder Oxalsäure (z. B. Spinat, Rhabarber) können die Calciumaufnahme hemmen. Nach Verzehr solcher Nahrungsmittel sollte möglichst ein Abstand von 2 Stunden bis zur Einnahme von dem Präparat eingehalten werden.
  • Patientenhinweis

    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei:
      • eingeschränkter Nierenfunktion (die Anwendung sollte nur bei laufender ärztlicher Kontrolle der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin sowie der Nierenfunktion erfolgen).
      • Erkrankungen bzw. unter Bedingungen, die das Auftreten einer Hypercalcämie begünstigen (z. B. primärer Hyperparathyreoidismus, bestimmte Tumorerkrankungen, Sarkoidose, Immobilisation). In solchen Fällen sollte der Calciumspiegel während der Anwendung von diesem Arzneimittel überwacht werden.
      • erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (bei Hypophosphatämie ist die Phosphatkonzentration im Blut durch den behandelnden Arzt zu überwachen).
    • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind.
    • Durch die Einnahme des Präparats erhöht sich die Ausscheidung von Calcium im Urin. In den ersten Monaten nach Einnahmebeginn wird dadurch auch die Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase gesteigert. Dies kann durch eine reichliche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden.
    • Ein Magnesiummangel kann zu einer verminderten Ausschüttung und Wirkung von Parathormon führen und so einen sekundären Calciummangel verursachen. Daher sollte der Magnesiumstatus vor Beginn einer Calciumtherapie überprüft werden und gegebenenfalls eine Magnesiumgabe erfolgen.
    • Bei der vorbeugenden Anwendung von dem Präparat sind alle Calciumquellen bei der Ernährung zu berücksichtigen, um Überdosierungen zu vermeiden. Dies sollte regelmäßig überprüft werden.
    • Bitte beachten Sie, dass die Einnahme von diesem Arzneimittel zusammen mit hohen Dosen Calcium und alkalischen Wirkstoffen (wie den in Antacida gebräuchlichen Carbonaten) aus anderen Quellen (z. B. Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Arzneimittel) zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrom) mit erhöhten Calciumwerten im Blut, einer Untersäuerung des Blutes (metabolischer Alkalose), Nierenversagen und Weichteilverkalkung führen kann. Bei Einnahme hoher Dosen sollte der Calciumspiegel in Serum und Urin kontrolliert werden.
    • Hohe Dosen von Calcium, insbesondere wenn zusätzlich Vitamin D eingenommen wird, können zu erhöhten Calciumwerten im Blut und infolgedessen zu Nierenfunktionsstörungen führen. In solchen Fällen sollte der Calciumspiegel im Serum und die Nierenfunktion kontrolliert werden.
    • Bei zu geringer Magensäureproduktion (Achlorhydrie) kann die Löslichkeit von Calciumcarbonat beeinträchtigt und die Bioverfügbarkeit von Calcium vermindert sein. Um eine ausreichende Resorption von Calcium zu gewährleisten, sollte das Arzneimittel in diesen Fällen zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Bei Kindern unter 6 Jahren sollte das Präparat nicht angewendet werden, da bei Einnahme der Filmtabletten prinzipiell die Gefahr des „Sich-Verschluckens" bestehen könnte.
    Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Schwangerschaftshinweis

    Das Arzneimittel kann in der üblichen, für Erwachsene empfohlenen Dosierung während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker

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